Kindeswohl an erster Stelle

"Ich erlebe jetzt Antipädagogik im Namen der Medizin."

(Dr. med. Michaela Glöckler, Kinderärztin und Buchautorin. In: Corona Kinder. Die Folgen der Maßnahmen für unsere Kinder).

Kinder und Jugendliche sind keine kleinen Erwachsenen, sie befinden sich noch in der Entwicklung. Sie sind aus diesem Grund besonders schützenswert. Auch, weil sie selbst, je nach Alter, gar nicht oder nur bedingt eigenverantwortlich handeln können und vielen Zwängen und Pflichten unterliegen, denen sie sich nicht oder nur schwer widersetzen können.

Gravierende Einschränkungen sind Kindeswohlgefährdung

Kinder und Jugendliche werden ohne wissenschaftlich haltbare Begründung dazu gezwungen, Masken zu tragen, die ihre Atmung behindern. Sie sollen Abstände einhalten und ihre physischen und sozialen Bedürfnisse für den Großteil des Tages auf ein Minimum begrenzen. Dies widerspricht dem natürlichen Bewegungsdrang und dem hohen Kontaktbedürfnis eines Kindes massiv. Diese repressiven Maßnahmen zwingen Kinder vielmehr zu Verhaltensweisen, die ihre altersgemäße Entwicklung und das Ausbilden eines gesunden Selbstwertgefühls entscheidend beeinträchtigen.

Kinder zu schützen, bedeutet, sie möglichst vor Schaden zu bewahren

Kinder sind Gruppenwesen. Kinder brauchen soziale Kontakte zu Gleichaltrigen, um reifen und sich entwickeln zu können. All dies wurde ihnen durch wiederholte Schließungen der Schulen und Kindergärten genommen. Wenn Kinder von ihren Freunden plötzlich einen Freund aussuchen müssen und sich dann nur noch mit diesem noch treffen dürfen, ist dies für Kinder eine schmerzliche Einschränkung.

Die jetzigen Regelungen missachten die Lebensrealität und die seelischen Bedürfnisse von Kindern grundsätzlich. Mehr noch, da Kinder und Jugendliche durch das Virus nicht gravierend bedroht sind, werden sie durch die aktuellen Maßnahmen als "bloße Mittel zum Zweck anderer gebraucht".

Diese Instrumentalisierung ist mit der Würde der Kinder unvereinbar, denn die Würde ist laut Grundgesetz unantastbar!