Diskurs statt Verschwörung

Wer entwickelt eine Verschwörungsmentalität? Menschen, die sich marginalisiert fühlen, die Machtkollektiven misstrauen, aber offen gegenüber Veränderung und bereit zum politischen Engagement sind. Das sind eigentlich gute Voraussetzungen für eine Erneuerung der Gesellschaft! Denn gefährlich wird es dann, wenn Theorien, wie gut sie auch die Realität beschreiben mögen, bestimmte Fakten zur Religion erheben und Widerspruch nicht mehr zulassen. 

Rückkehr zu einem respektvollen und ehrlichen Dialog

Sind wir Verschwörungstheoretiker? Nein, im Gegenteil. Wir wollen Verschwörungstheorien aufdecken, indem wir falsche Annahmen offenlegen und uns dagegen positionieren. Solche falschen Narrative gibt es im Zusammenhang mit SARS-CoV-2, und sie werden von Medien entgegen anderslautenden wissenschaftlichen Erkenntnissen immer noch verbreitet. Beispielsweise die Annahmen, Schulen seien Pandemietreiber, Masken seien unbedenklich, anlassloses Testen unterstütze das Verfolgen von Infektionsketten oder die Coronaimpfung schütze auch Ungeimpfte.

Unser Ziel ist es, das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen zu erhalten und gemeinsam gestärkt aus dieser Krise herauszukommen.

 Wir wollen auf einen gemeinsamen Erkenntnisgewinn sowie faktenbasierte Auseinandersetzung hinarbeiten. Wir lehnen die pauschale Diskreditierung von Personen, das Fördern von Feindbildern und die Emotionalisierung von Zusammenhängen entschieden ab. Wir wollen stattdessen Widersprüche aufzeigen, zu einem respektvollen Diskurs einladen und in einen ehrlichen Dialog treten.